Die KHBi5

5. KloHäuschen Biennale

10. Juli – 14. August 2020

Internationale Großveranstaltungen sind out. Das weiß inzwischen ja jeder. „Paßt“, findet das KloHäuschen. Es wollte sich in diesem Jahr eh konzentrieren.
Auf seine Arbeit, auf seine Gäste – und auf die Eröffnung seiner neuen Kunsthalle.

Denn während seine „großen Vorbilder“ wie Venedig (und andere) ihre Biennalen im Moment verschieben (kann man jemanden noch als Vorbild nehmen, der nichtmal seinen Rhythmus halten kann?), will’s das KloHäuschen wissen: Wo sind die Kunst und die Lebendigkeit? – Jetzt? – Ja, natürlich genau jetzt.

Es sucht sich Verbündete und kuratiert seine Biennale diesmal einfach selber. Und es sucht KünstlerInnen, die noch frei ihre Arbeit machen – und die so mutig sind, das, woran ihnen wirklich liegt, mit uns zu teilen. Es fragt sie direkt nach ihrer Kunst (also nicht nach der letzten Ausstellung oder dem letzten Auftrag oder welchem quantifizierbaren, sozialen,  politischen etc. Ziel ihre Arbeit dienen könnte). Es fragt sie nach der aktuellen Arbeit – und die kann auch noch unfertig sein – und danach, wofür ihr Herz schlägt, egal ob das „nützlich“ ist oder nicht. „An welcher Arbeit bist Du grad dran?“ „Was berührt Dich daran?“ „Was interessiert Dich daran?“

Und die Künstlerliste wird hochkarätig und international und lokal – und vor allem länger als je zuvor in der Geschichte der Biennale.

Damit ist klar: um seiner Tätigkeit als „Ausstellungsraum“ zur Biennale voll gerecht werden zu können, braucht das KloHäuschen eine KUNSTHALLE. Zusammen mit rasso rottenfusser entwirft es die neuen Räumlichkeiten, erbrobt mit Claudia Pescatore neue Offenheiten ins Erleben und stellt seine neue „KH-Kunsthalle“ rechtzeitig zur Biennale „in time & budget“ fertig.

Platz für >60 Positionen freie Kunst!